Konfis machen Mut

Einige unserer Konfis haben sich in den letzten Wochen, mit Straßenmalkreide ausgerüstet und viel „guten Mutes“, aufgemacht, eben diesen mit anderen zu teilen: „Mut machen“ hieß die Aufgabe – Mut machen zum gemeinsamen Durchhalten und Mut machen im Angesicht dieser uns alle belastenden Zeit. Dafür sollten sie nach Sprüchen suchen, die sie selbst stärken und die sie gerne mit anderen teilen wollten. Und zum Glück hat der November in weiten Teilen mitgespielt: Die Sonnenstrahlen, die uns geschenkt wurden, haben unsere Konfis genutzt, ihre Botschaften von Zuversicht, Kraft und Mut, aber auch Glaube, Liebe und Hoffnung auf die Straßen und unter die Leute zu bringen. Der ein oder andere zunächst skeptische Blick der Passanten habe sich, so die Mut-Macherinnen, recht schnell beim Lesen in Lächeln und Dankbarkeit gewandelt. „Mut machen“ kann so einfach sein! Und wenn Sie auch noch etwas Kreide im Keller oder der Garage haben sollten: Seien Sie herzlich eingeladen, ein paar wärmende Worte mit Ihren Mitmenschen zu teilen. Als kleiner Tipp: Die Bibel ist voll davon, denn „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. – 2Tim 1,7

Pfarrerin Marie-Anne Halim, November 2020