Neues Presbyterium nimmt Arbeit auf und Zukunft der Gemeinde in den Blick – Finanzen bleiben das große Thema

Wegen Corona erstreckte sich Konstituierung über mehrere Sitzungen

Corona hat wie in allen Bereichen des Lebens auch in der Evangelischen Kirchengemeinde Lindlar einiges verändert. Noch nie zuvor wurde ein Presbyterium ohne feierlichen Gottesdienst eingeführt. Noch nie zuvor war die Distanz zwischen den Handelnden und dem Ort des Handelns so groß.
Damit sich ein neues Presbyterium aber sach- und fachgerecht konstituieren kann, braucht es seine Zeit und einen angemessenen Raum, denn Ämter- und Aufgaben, die auf zahlreiche neue Mitglieder des Presbyteriums zu übertragen sind, müssen erklärt und mit den Begabungen und Interessen der Mitglieder abgeglichen werden. Dies im Rahmen einer Videokonferenz und einer weiteren Präsenzsitzung unter Coronabedingungen durchzuführen, stellte das Presbyterium vor ungekannte Herausforderungen. Nun sind aber alle Ämter besetzt:

Zur Vorsitzenden des Presbyteriums ist Frau Pfarrerin Kornelia Imig gewählt worden; vertreten wird sie von Presbyterin Marion Ritter. Baukirchmeister bleibt Presbyter Axel Juhl. Dass das Thema „Finanzen“ von besonderer Wichtigkeit für die Kirchengemeinde ist, spiegelt sich auch darin wider, dass es neben der Finanzkirchmeisterin, Presbyterin Tatjana Fornoff, erstmalig einen stellvertreten Finanzkirchmeister, Presbyter Frank Cortmann, gibt. Die Evangelische Kirchengemeinde muss sich aufgrund des pandemiebedingten wirtschaftlichen Abschwungs auf sinkende Kirchensteuereinnahmen einstellen und gleichzeitig ein höheres strukturelles Defizit im Haushalt beseitigen. Die Konsolidierung des Haushaltes wird eine Mammutaufgabe bleiben, derer sich der Finanzausschuss hartnäckig und nachhaltig stellt.

Aber auch alle anderen Themen sollen nicht zu kurz kommen. Hierzu werden die Mitglieder des Presbyteriums gemeinsam mit sachkundigen Gemeindegliedern im Diakonie- und Kollektenausschuss, Kinder- und Jugendausschuss, Ehrenamtsausschuss, Bauausschuss, Öffentlichkeitsausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss sowie im Vorstand der Elterninitiative „Der Klecks e.V.“ in Schmitzhöhe sich für die Belange der Kirchengemeinde und ihrer Mitglieder einsetzen.
Auch bei der Besetzung der Ausschüsse geht die Kirchengemeinde neue Wege und versucht über die Berufung sachkundiger Gemeindeglieder mehr Know-how und spezielle Kompetenzen für die Presbyteriumsarbeit zu gewinnen. Interessierte Mitglieder der evangelischen und der katholischen Kirche sind zur Mitarbeit herzlich gerne eingeladen und können sich ans Gemeindebüro wenden (lindlar@ekir.de).

Presbyterin Heike Fabry und Presbyter Sven Engelmann werden als Abgeordnete die Kirchengemeinde in der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch vertreten.

Sven Engelmann, Presbyter