Was tun im Sterbefall?

  • Benachrichtigen Sie die engsten Familienmitglieder. Treffen Sie sich mit ihnen. Sprechen Sie mit Ihnen über Ihre Gefühle. Tauschen Sie Ihre Gedanken aus.
  • Rufen Sie einen Bestatter, ein Beerdigungsinstitut an und vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.
  • Falls Sie einen Bestatter beauftragt haben, benachrichtigt der den zuständigen Pfarrer. Dieser nimmt dann telefonisch Kontakt mit Ihnen auf.
  • Gern können Sie uns direkt informieren. Dabei verabreden wir gleich einen Gesprächstermin.
  • Manchem Angehörigen hilft es, die Benachrichtigung über den Tod in Zeitungsannonce oder Trauerkarte selbst zu entwerfen. Der Drucker hilft Ihnen dabei.
  • Denken Sie an den vollständigen Namen, an Geburts- und Sterbedatum, an Ort und Zeit der Bestattung. Suchen Sie einen begleitenden Spruch, vielleicht den Konfirmationsspruch heraus und versuchen Sie, in Worte zu fassen, wen Sie verloren haben.
  • Vielleicht hätte der Verstorbene statt Blumen lieber eine Spende gewollt?
  • Der Pfarrer (bzw. die Pfarrerin) kommt zu Ihnen ins Haus. Er plant mit Ihnen den Ablauf der Trauerfeier auf dem Friedhof. Er nimmt mit Ihnen die Zeit des Abschiednehmens in den Blick. Er versucht mit Ihnen zu formulieren, was der nahe Angehörige für Sie bedeutet hat und was Sie für Ihr Leben behalten können.
  • Dabei hilft ein kurzer Lebenslauf mit den wichtigen Stationen des Lebens. Dabei hilft die Frage, was Sie am Meisten vermissen. Dabei hilft Ihr Nachdenken über Lieder oder andere Gestaltungswünsche.
  • Sammeln Sie die Adressen von Verwandten, Freunden, Kollegen und Nachbarn, um sie zu benachrichtigen.
  • Verbringen Sie die Tage bis zur Beerdigung in der Familie oder mit Freunden.